Fallbeispiel „Marc Moser“

Es gibt viele verschiedene Gründe, PositiveChange zu benutzen. Und auch unterschiedliche Arten damit umzugehen. Im Folgenden wird Ihnen das Beispiel von Marc Moser vorgestellt.

Orientierung

Marc Moser registriert sich auf der Webseite PositiveChange. Dabei notiert er im Profil auch gleich ein paar Sätze zu seinen Hobbies und sein Lebensmotto, um sein Profil für andere User interessanter zu gestalten. Anschliessend klickt sich Marc durch die verschiedenen Seiten, um sich einen Überblick zu verschaffen. Er liest einige Texte der Trainingsbereiche. Dann öffnet er die Liste der (sichtbaren) User und liest einen Bericht eines Users, der gerade ein 30-Tage-Training im Bereich Bewegung mit Erfolg beendet hat.

Auswahl

Welchen Bereich soll er wählen? Marc füllt den Auswahl-Fragebogen aus. Er stellt fest, dass es zwei Bereiche gibt, die zu seinen Favoriten zählen: Ernährung und Bewegung. Weil seine Freundin zur Zeit gerade eine Diät macht, passt dies gut. Er entschliesst sich also, sich in den nächsten 30 Tagen dem Thema Ernährung zu widmen.

Planung

Marc nimmt sich 10 bis 20 Minuten Zeit, um den Planungs-Fragebogen auszufüllen. Während der Beantwortung der Fragen zur konkreten Umsetzung öffnet er nochmals die Informationsseite zum Bereich „Ernährung“. Zwei, drei Tipps übernimmt er wortwörtlich, weitere Punkte entwickelt er selbst. Er speichert sich auch zwei der angegebenen PDF-Dateien mit Detail-Informationen zur Ernährung. Diese will er in den nächsten Tagen genauer durchlesen. Er hat noch etwas Bedenken, ob er tatsächlich 30 Tage dran bleibt (er gibt sich eine Erfolgswahrscheinlichkeit von 70% - man weiss ja nie).

Durchführung

Marc entschiedet sich, wirklich täglich irgend etwas für sein Trainingsthema zu unternehmen. Sonst werden aus einem Tag „Pause“, plötzlich zwei oder drei ... . Jeden Tag irgend etwas fürs Thema tun – auch wenn es nur etwas Kleines ist. Zum Beispiel ein Salat, den er sonst am Abend nicht noch gemacht hätte. Oder 10 Minuten mehr Zeit nehmen fürs Mittagessen. An einem Tag findet er einen Artikel zum Thema Vitamine in der Zeitung. An einem anderen Tag diskutiert er mit Kollegen über Sinn und Unsinn von Nahrungsmittelergänzungen im Sport. Oder er liest wieder ein paar Seiten im Buch, das er sich in der ersten Woche gekauft hat: „Lexikon der populären Ernährungsirrtümer“. Zwei Zitate daraus schreibt er in sein Profil.
Fast täglich hält er abends ein paar Sätze zum Fortschritt im privaten Online-Tagebuch fest. Damit er am Ball bleibt, gibt er auch Werte zur Stimmung und zum Zielverhalten ein und verfolgt das Auf und Ab der dargstellten Trainingskurve. In der dritten Woche ist er etwas weniger motiviert – dafür gibt er am Schluss nochmals „Gas“.

Rückblick

Marc füllt am Tag 30 das Formular zum Rückblick aus. Er hat sein Ziel erreicht. Er verfasst zusätzlich einen kurzen Bericht, um seine Erfahrungen des Trainings auch anderen zugänglich zu machen. In der User-Liste hat er einen anderen User kennen gelernt, der ebenfalls das Thema Ernährung trainiert, aber erst zwei Wochen später begonnen hat. Ihm schickt er eine Nachricht und zwei Internet-Links mit Rezepten, die er mit seiner Freundin ausprobiert hat. Er hat in den 30 Tagen sein Wissen um Ernährung deutlich verbessert. Seine Freundin konnte positive Veränderungen seiner Ernährungsgewohnheiten feststellen, die auch nach dem Training andauern.

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